Wien – Berlin – youtube und andere Schreibherbst-News

Der Schreibherbst ist heiß! Es tut sich so viel, dass ich mal tief Luft holen und schnell diesen Blog schreiben muss, bevor da noch mehr Wunderbares zu berichten ist 🙂

Collage Dream Writing goes Berlin

Wie Elfriede Gerstl und andere Wiener AutorInnen, die sich zwischen Wien und Berlin bewegt haben, wählte ich den Zug und nutzte diese Zwischen-Raum-Zeit Wien-Berlin-Wien zum Schreiben. Wenn die Landschaft vorbeirollt und interessant zu beobachtende Menschen im gleichen Abteil sitzen, schreibt es sich besonders fein, mit der Hand oder am Laptop… und so vergehen 8 ½ Stunden wie im Flug (noch dazu, wenn die Reise über Prag geht).

Dr. Daniela Liebscher, die sich auf die Unterstützung von Promovierenden spezialisiert hat, lud mich ein, bei ihr im charmanten Berliner Schreibzentrum im Unternehmerinnenzentrum West zwei Collage Dream Writing Workshops abzuhalten. Genutzt wurde das Angebot von Beraterinnen, Trainerinnen und Lehrerinnen, die sich einen Tag zum Innehalten, zur Ruhe kommen, zur kreativen Selbstbegegnung wünschten. Mit der Magie von Collage & Schreiben verflog ein Tag voller Überraschungen, Humor und Tiefgang … mit einem köstlichen Mittagstisch im Bahadur, einem der besten indischen Restaurants von Berlin 😊

Ich freue mich auf weitere spannende Projekte zwischen Wien und Berlin!

„Entartete Kunst“ und Raubkunst

Nicht fehlen durfte bei meinem kurzen Aufenthalt im schönen Berlin auch der Besuch einer Vernissage. Charlotte Kollmorgen, meine liebe Mentorin und Begründerin der Collagen-Therapie, die auch mit 79 noch Workshops abhält, nahm mich mit in die Bundeskunsthalle im Gropius-Bau. Hier sahen wir „Bestandsaufnahme Gurlitt: Ein Kunsthändler im Nationalsozialismus“ (übrigens noch bis 7. Januar in Berlin zu sehen. Empfehlenswert!). Besonders beeindruckt haben mich in dieser einzigarten Sammlung von rund 200 Werken aus dem spektakulären Münchner Kunstfund Gurlitt, der 2013 wegen NS-Raubkunstverdachts weltweit für Schlagzeilen sorgte, die Expressionisten, u.a. Werke von Otto Dix und Edward Munch. Einige dieser Bilder aus dem Fundus der „entarteten Kunst“ aus den 1920er und 1930er Jahren haben mich in ihrer Aktualität und Zeitlosigkeit tief be-ein-druckt und damit auch zum Schreiben inspiriert.

Das writers`studio beschnuppern

Und rasant geht’s weiter in Wien – das writers`studio hat dank Trainerin, Autorin & nun auch Filmerin Michaela Muschitz einen youtube-Kanal. So könnt ihr unsere TrainerInnen via Video beschnuppern, wenn ihr es nicht nach Wien schafft am 21./22. September: Wir bereiten unser alljährliches zweitägiges Open House  vor, mit zwei prallvoll mit Gratisworkshops, Lesungen, Seminarverlosungen und Begegnungen mit Schreib-EnthusiastInnen gefüllten Tagen (21./22.9.2018).

See you?

, , , , , , , , , , markiert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu

3 × 2 =