Schreibblockade – oder einfach ein Mangel an Schreibstrategien?

Schreibschwierigkeiten sind normal und gehören zu jedem Schreibprozess dazu. Aber wie kannst du mit diesen Schwierigkeiten konstruktiv umgehen, damit das Schreiben nicht ganz stoppt?

Viel zu schnell verwenden wir den Begriff Schreibblockade, wenn das Schreiben zäh läuft. Es ist nicht zielführend, daraus die Diagnose „Schreibblockade“ abzuleiten. Widerstand gegenüber dem Schreiben ist normal, und es wird im Schreibprozess immer wieder mal die Motivation „schwächeln“.

Es ist keine Schreibblockade, wenn das Schreiben zwischendurch stockt: Der Schreibprozess ist nicht linear, es gibt immer wieder back loops. Wenn du z.B. beim Rohtextschreiben in so einer Überarbeitungs-Schleife “hängen bleibst” und nicht weiter kommst, bedeutet das nicht, dass dir das Talent zum Schreiben fehlt. Es ist auch keine Schreibblockade, sondern hat meist mit einem Mangel an Schreibstrategien zu tun. Diesen Mangel kannst du leicht beheben – hol dir in einem Kurs das fehlende Handwerkszeug für unterschiedliche Phasen des Schreibprozesses, statt vor der Schreibblockade zu erstarren.

Autorin: Johanna Vedral

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Ein Gedanke zu „Schreibblockade – oder einfach ein Mangel an Schreibstrategien?

  1. […] Der Freewriting-Text ist ein Rohtext, den nur du zu sehen bekommst. Das heißt, du kannst hier völlig unzensiert, „wie dir der Schnabel gewachsen ist“, schreiben. Du kannst dir erlauben, den „worst junk of the world“ zu schreiben. Das Ziel von freewriting ist der Prozess, nicht das Produkt. Es geht um das Eintauchen in die kreative Tätigkeit, um in den Schreib-flow zu kommen. Deshalb ist freewriting auch das mächtigste Werkzeug bei Schreibblockaden. […]

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