Die Lust am Lesen und die Lust zu schreiben sind untrennbar miteinander verbunden. Viele Schreibende bekennen, immer schon lesesüchtig gewesen zu sein. Der österreichische Schriftsteller Gerhard Roth sagt, dass sich aus dieser Lesesucht seine Schreibsucht entwickelt hätte.

Andrea Gerk hat der heilsamen Leselust mit „Lesen als Medizin“ ein vergnügliches Buch gewidmet, das mich als Leserin tief berührt hat und somit gehalten hat, was der Titel verspricht. Das Buch liefert nicht nur für BibliotherapeutInnen interessanten Stoff, sondern für alle leidenschaftlichen Leseratten 🙂

„Ich erinnere mich an (…) Buchbegegnungen (…) (sie) stießen weitverzweigte Erinnerungsräume auf, die mir auf ganz andere Weise etwas über mein Leben erzählten als ein Tagebuch oder ein Fotoalbum“, schreibt Gerk und schon bin ich mitten in einem Bild von Hermann Hesse, dem magischen Theater im „Steppenwolf“, ein Gang mit unendlich vielen Türen…

Danke auch für diese Perle, Andrea Gerk :-):

„Eine der einfachsten Möglichkeiten, im Alltag systematisch Flow-Erlebnisse zu produzieren, ist Lesen.“

Gerk, A. (2015). Lesen als Medizin. Die wundersame Wirkung der Literatur. Berlin: Rogner & Bernhard.

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