Es gibt keine schlechten Träume. Alpträume kommen – wie alle Träume – um uns zu helfen und zu heilen (Jeremy Taylor). Alpträume wollen uns nicht verletzen, sie wollen unsere Aufmerksamkeit erregen. Ein Alptraum ist einfach ein Traum, der schreit:

„Sieh dir das an! Das braucht Aufmerksamkeit! Das braucht Heilung!“

Leider neigen wir meist dazu, die Auseinandersetzung mit Alpträumen zu vermeiden: „Das ist nur ein Traum!“ Das ist aber die Strategie, die am wenigsten hilft. Denn Angstphänomene – und dazu zählen Alpträume – werden auch dadurch aufrecht erhalten, indem eine bewusste Auseinandersetzung mit der erlebten Angst vermieden wird.

Empirisch belegt sind hingegen kreative Strategien wie Konfrontation durch Aufschreiben, Zeichnen oder bildnerisches Gestalten des Alptraums. In einem nächsten Schritt können wir den Traum kreativ weiterentwickeln, d.h. ihn mit Sicherheit vermittelnden Elementen anreichern und ihn bis zu einem guten Ende weiter erzählen.

Die Alptraumexpertin Clare Johnson weiß: Wenn wir Alpträume aufschreiben, können wir uns mit ihrer kreativen Kraft verbinden. Je größer das Bedürfnis der Seele ist, mit uns zu kommunizieren, desto größer ist das Potenzial für eine heilende Transformation. Unser Ziel ist es, das Geschenk in unseren Alpträumen zu finden, aus dem unschönen Verpackungspapier auszuwickeln und unsere kreative Energie zurückzuholen.

Im CollageSalon gehen wir den nächsten Schritt mit unseren Alpträumen: Wir schreiben sie nicht nur auf, wir teilen sie auch in einer Gruppe und erlauben uns, die Traumbilder spielerisch mit Collage weiter zu bewegen und so die Energie nachhaltiger zu integrieren.

Der nächste CollageSalon zum Thema Alpträume findet am 8. Jänner 2022 von 10 – 13 Uhr online statt. Anmeldung hier:  https://shop.schreibstudio.at/produkt/collage-salon-alptraum/

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