Erfolg mit Pseudonym-Romanen: Julia Kröhn

Welche österreichische Bestsellerautorin fällt dir spontan ein? Kennst du Julia Kröhn? Sie ist eine erfolgreiche Schriftstellerin, die vom Schreiben leben kann, entspricht aber nicht dem Bild, das man im deutschen Sprachraum von einer berühmten Autorin hat. Lisa Rüffer tituliert sie in „Die Welt“ als „Proletarierin unter den Autoren“. Die Österreicherin schreibt unter vier verschiedenen Namen erfolgreiche Unterhaltungs-Literatur in den Genres Historischer Roman, exotische Familiensagas, romantische Fantasy, Kinder- und Jugendbücher.

„Wenn man vom Schreiben leben will, muss man auf Quantität setzen“, sagt sie. Ca. 1500 Worte schreibt die „Schreib-Arbeiterin“ täglich, also etwa 5 Buchseiten und stellt so zwei Romane pro Jahr fertig.

Warum schreibt Julia Kröhn unter Pseudonymen? Noch dazu unter offenen Pseudonymen, d.h. bei denen transparent ist, wer sich dahinter verbirgt?

Das habe v.a. marketingtechnische Gründe, erzählt sie Kerstin Brömer: „Als Autor ist man sehr schnell auf Genre und Auflagenhöhe festgelegt. Um neue Wege zu beschreiten und mit mehreren Verlagen zusammenzuarbeiten, sind Pseudonyme heutzutage fast unumgänglich.“

Ein unprätentiöser Zugang zum Schreiben, finde ich. 🙂

Autorin: Johanna Vedral

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Ein Gedanke zu „Erfolg mit Pseudonym-Romanen: Julia Kröhn

  1. […] hundert Seiten aufhören, ist besser bekannt unter ihren Pseudonymen Robin Hobb und Megan Lindholm. Julia Kröhn oder Petra Schier schreiben ebenfalls beide unter mehreren Namen Unmengen von guten Büchern […]

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